SPD – wir in und für Bad Laasphe.

Wir zeigen uns solidarisch mit den Bewohnern und Mitarbeitern des AWO – Seniorenzentrums in Bad Laasphe. Wir sind entsetzt über die unprofessionelle und beschämende Art und Weise wie die AWO mit den Bewohnern und den Mitarbeitern umgeht. Wir sind uns den sozialen Abstiegsängste, die viele Menschen in dieser Zeit durch ihren Alltag hindurch begleiten, bewusst. Außerdem verstehen wir die Unsicherheit bei den Bewohnern und ihren Angehörigen. Menschen im hohen Alter aus zwangsweise aus Ihrer gewohnten Umgebung herauszureißen ist nicht hinnehmbar. Und deswegen sind wir bemüht, als Sozialdemokraten in unserer Stadt Bad Laasphe, das Seniorenheim zu erhalten, zumindest aber versucht, den Standort Bad Laasphe zu sichern. Dazu werden wir Gespräche fordern und fördern.

Unserer Verantwortung bewusst haben wir innerhalb kürzester Zeit unsere vertrauten Abgeordneten aus Bund und Land, Willi Brase und Falk Heinrichs, aufgerufen uns zu helfen. Als erstes Zeichen der Solidarität haben wir uns zusammen mit den Mitarbeitern, Vertretern von Verdi und dem AWO Ortsverein an der Demonstration vor dem Seniorenheim und dem Rathaus beteiligt.

Wenn die AWO der Auffassung ist, dass das Heim nicht weiterbetrieben werden soll oder kann, dann sollte eine ausführliche Begründung offengelegt werden – bei einer Schließung – ist über Sozialplan, Abfindungen oder Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten in anderen Unternehmensteilen zu verhandeln.
Absolut nicht hinnehmbar ist es, die Beschäftigten einfach vor die Tür zu setzen. Das ist kein fairer Umgang mit Beschäftigten. Die Gutsherrenart, nach der im Moment bei der AWO agiert wird, entspricht in keinster Weise den Ansprüchen einer Arbeiterwohlfahrt und deren Grundsätzen.

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